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    CHEMISCHE VORBEHANDLUNG    CHROMATIEREN


    Unter Chromatieren wird das Aufbringen einer Schutzschicht zum Schutz von Aluminium, Magnesium und Zinkoberflächen verstanden.

     

    Wann muss Chromatiert  werden?

    Nach der Entfettung bzw. Entfettung und Beizen von Bauteilen sollte für Aluminium, Magnesium und Zinkoberflächen eine Chromatierschicht aufgetragen werden, damit ein optimaler Korrosionsschutz und Unterwanderungsschutz für das Bauteil entsteht.
     


     


    Welche Möglichkeiten der Chromatierung gibt es?

    Es gibt die verschiedensten Chromatierungsarten. Hier werden nur die zwei Häufigsten vorgestellt:

      • Gelbchromatierungen sind die wohl am meisten gebräuchlichsten Arten der Chromatierungen. Die Schutzschicht wird aus einer Säure und Chrom VI Mischung heraus gebildet.
         
      • Grünchromatierungen sind die lebensmittelverträglichen Chromatierungen. Hier wird die Chromschicht aus Chrom III - Ionen heraus gebildet..

         

    Was ist der Vorteil einer Chromatierung?

    Eine Chromatierung ist ein eigenständiger Korrosionsschutz. Es wird kein weiterer Oberflächenschutz darauf benötigt. Man denke nur an Beschläge von Fenstern, die größtenteils nur chromatiert sind. Eine weitere Beschichtung wie die Pulverlackierung hebt die Standfestigkeit des Oberflächenschutzsystems weiter an. Hier werden Beständigkeiten von weit mehr als 1.000 Stunden Salzsprühtest leicht erreicht.

     

    Was ist der Nachteil einer Chromatierung?

    Chromatierungen enthalten Chromsäure. In Gelbchromatierungen ist das Chrom in sechs-wertiger Form als reaktiver Stoff vorhanden. Dieses Chrom VI ist giftig für den Mensch und die Umwelt.

     

    Was bedeutet die Altautorichtlinie in Bezug auf die Chromatierung?

    Aufgrund der Tatsache, dass Chrom VI giftig ist, ist dieser Stoff in der EU-Altautorichtlinie 2000/53/EG aufgenommen worden. Diese Richtlinie wurde am 27.06.2002 durch die Richtlinie 2002/525/EG novelliert. Hierbei gilt nun, dass Chrom VI ab dem 01.07.2007 nicht mehr in Fahrzeugen verbaut werden darf.

    Es müssen also Ersatzstoffe für das Chrom VI gefunden werden. Derzeit bietet beinahe jeder Chemielieferant für Vorbehandlungschemie einen wie auch immer gearteten Ersatz an, doch solange es keine einheitlichen Standards bezüglich des Chromatierungsersatzes gibt, wie es bei der Chromatierung der Fall ist (Chromatierung nach DIN 50939), werden die Lohnverarbeiter nicht in der Lage sein, für alle Kunden einen gleichwertigen Ersatz anzubieten.

    Chrom VI ist zwar giftig, aber der Umgang mit Chrom VI ist technisch völlig beherrschbar. Es liegt also nur in der Hand der Anwender und der Aufsichtsbehörden, die geltenden Gesetze im Umgang mit Chrom VI einzuhalten und durchzusetzen.

    Diverse Ersatzstoffe für Chrom VI dagegen sind in der Erforschung ihres Gefahrenpotenzials für die Gesundheit und die Umwelt noch ganz am Anfang. Aber ein fehlender Grenzwert bedeutet noch lange nicht, dass es sich um einen harmlosen Stoff handelt.

     

    Chromatierung im Hause Leistner

    Wir sind spezialisiert auf die Chromatierung von Aluminium, Magnesium und verzinkte Oberflächen. Dazu haben wir drei Chromatierbäder, die, je nach Bedarf, gleichzeitig angefahren werden können. Die mittlere Chromatierzeit beträgt ca. 150 Sekunden. Nach der Chromatierung wird in einer Dreifachkaskade mit entsalztem Wasser gespült. Nun sind die Bauteile für die weitere Oberflächenbehandlung vorbereitet.


     

    Zu den Kapiteln

     Entfetten Beizen Zinkphosphatieren CHEMISCHE VORBEHANDLUNG
     

     

 

 

 

 

 

 

 

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