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    CHEMISCHE VORBEHANDLUNG    ENTFETTEN


    Unter dem Wort Entfetten wird die Reinigung von Bauteilen von Fetten und Ölen verstanden.

     

    Warum muß entfettet werden?

    Fette und Öle sind ein Haftungshindernis für Beschichtungen aller Art. Chemische Beschichtungen können sich auf der Oberfläche nicht abscheiden, wenn diese Oberfläche mit einem Ölfilm überzogen ist. Lackoberflächen haften nicht oder nur schlecht.

     

    Warum sind Oberflächen mit Fetten und Ölen versehen?

    Viele Materialien sind eingeölt, um einer Korrosion vorzubeugen. Oftmals werden die Schmierstoffe für einen vorangegangenen Arbeitsschritt benötigt und dann nicht entfernt. Beispiele dafür sind Kühlschmierstoffe auf einem vorgedrehten Bauteil oder Tiefziehöle, die gebraucht werden, um das tiefgezogene Bauteil aus den Tiefziehformen zu entfernen. Auch beim Walzprozeß werden Bauteile mit Schmierstoffen versehen.

     

    Welche Möglichkeiten der Entfettung gibt es?

    Jede manuelle Entfettung, wie zum Beispiel das Abwischen mit Aceton, Verdünnung oder Bremsenreiniger, ist hinsichtlich der Qualität und der Reproduzierbarkeit nicht akzeptabel. Sieht man einmal von der Gesundheitsgefahr ab, die bei solchen Tätigkeiten besteht, so kann niemand beurteilen, ob die Oberfläche schon ausreichend ölfrei ist oder nicht.

    Entfettung in Anlagen mit CKW (z. B. Trichlorethylen) bringt zwar hervorragende Ergebnisse, ist aber aus Umweltgründen ein nur sehr eingeschränkt und mit hohen Auflagen versehenes Verfahren, denn die chlorierten Kohlenwasserstoffe (CKW) stehen im Verdacht, die Ozonschicht zu zerstören.

    Es bleibt also als wirtschaftliche Methode der Entfettung nur die Reinigung in alkalischen Anlagen übrig. Hier gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten: Das Spritzentfetten und das Tauchentfetten. Beim Entfetten mit Alkalireinigern wird das Öl durch die chemische Eigenschaft des Entfettungsmittels Öle zu lösen vom Bauteil entfernt. Je nach Verschmutzungsgrad der Oberfläche ist die Einwirkzeit unterschiedlich.

    Beim Spritzen wird das Entfettungsmittel mit Hochdruckdüsen auf die Bauteile gespritzt, damit auch entfernte Bereiche des Bauteils wie Hinterschneidungen ausreichend benetzt und damit entfettet werden. Die Einwirkzeit liegt in der Regel bei 2 bis 3 Minuten. Je nach Bauteil kann diese Zeit variieren.

    Beim Tauchen werden die Bauteile in das Entfettungsmedium eingetaucht, solange bis die Oberfläche gereinigt ist. Hier liegt die mittlere Einwirkzeit bei ca. 5 bis 6 Minuten.
     



    Es liegt nun der Rückschluss nahe, dass doch das Spritzverfahren das Bessere ist, weil die Expositionszeiten kürzer sind. Das ist nicht richtig. Das jeweilige Verfahren muss an die Teilegeometrie angepasst werden. Auch werden Spritzanlagen, die im Durchlauf beschickt werden bei Einwirkzeiten von nur 2 Minuten und einer Fördergeschwingigkeit von 4m/Minute, allein schon in der Entfettungszone mehr als 8 Meter lang.

    Nach der Entfettung und dem darauf folgendem Abspülen muss das Bauteil sofort weiterbearbeitet werden, da sonst sofort Korrosion einsetzt. Dieser Prozess kann durch eine Passivierung verzögert werden.

    Wir haben uns für eine Tauchanlage zur gesamten Vorbehandlung entschieden, da das Tauchverfahren für uns universell nutzbar ist. Uns stehen zwei Entfettungsbäder zur Verfügung, die je nach Verschmutzungsgrad der Werkstücke angefahren werden. Nach der Entfettung wird in zwei kaskadierenden Spülbädern mit entsalztem Wasser gespült.

     

    Zu den Kapiteln

     Beizen Zinkphosphatieren Chromatieren CHEMISCHE VORBEHANDLUNG
     

     

 

 

 

 

 

 

 

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