Leistner Hans GmbH - VORWORT  >> INTELLIGENTE  BESCHICHTUNGSTECHNIK

Leistner Hans GmbH - STARTSEITE

 

 

 

 

 

 

Leistner Hans GmbH - MAILKONTAKTLeistner Hans GmbH - ANFAHRTSKIZZELeistner Hans GmbH - SITEMAPLeistner Hans GmbH - IMPRESSUM / RECHTLICHER HINWEIS / DATENSCHUTZLeistner Hans GmbH - englische Version

 

News / Aktuelles

Das Unternehmen

Kunststoffbeschichten

Thermisches Spritzen

Metallographielabor

Zertifikate

Weitere Leistungen

Vorbehandeln

 

Strahlen

 

Flammspritzverzinken

 

Chemische Vorbehandlung

Service

 

Downloadcenter

 

Anlagenoptimierung

 

Wirbelsinteranlage

Projektarbeiten

 

V-Towers

 

U-Bahnklappen

 

Beschichtung an Kampfflugzeugen

Unterstützende Leistungen

 

     

    WIRBELSINTERANLAGE (wird von uns zur Zeit nicht ausgeführt!)


    Freiprogrammierbare Beschichtungsanlage BZ-3

    Armaturen im SchiebegehäuseMittels Wirbelsintern können Bauteile mit einem allseitigen Oberflächenschutz in einer Gleichmäßigkeit überzogen werden, die durch andere Beschichtungsvarianten nicht erreicht werden kann. Für den Bereich Armaturen der Gussindustrie  haben wir eine Anlage entwickelt, die die bisherigen Beschichtungsmöglichkeiten qualitativ weit übertrifft.

    So ist beim Beschichten der vorgewärmten Gussteile mit einer Pistole die Qualität der Beschichtung immer vom Pistolenbediener abhängig. So gut wie der Bedienungsmann die Pistole führt, so gut ist auch die Beschichtungsqualität in Hinblick auf Schichtstärke und Oberflächenqualität. Rauhe Oberflächen und ungleichmäßige Schichtstärken bestimmen hier das Bild.

    ArmaturenBeim Wirbelsinterbeschichten mit einem Roboter, der durchaus sehr genaue Schichtstärken einhalten kann, stößt man doch an Grenzen, die technologisch nicht besser oder nur mit erheblichem finanziellem Mehraufwand gelöst werden können. Ein Stückgewicht von mehr als 60 Kg ist mit einem Roboter zum Wirbelsintern kaum noch wirtschaftlich zu lösen. Auch bekommt man Beschichtungsfehlstellen im Innenbereich, die darauf zurückzuführen sind, dass die Bauteile unmittelbar nach dem Beschichten nicht oder nur unvollständig konstruktionsbedingt weitergedreht werden können.

    Diese Fehler der beiden oben beschriebenen Beschichtungsmethoden lassen sich mit unserer Wirbelsinteranlage BZ-3 völlig ausschließen. Gleichzeitig bekommt man eine Tragfähigkeit bis 120 Kg an der Serienanlage. Höhere Tragfähigkeiten verlangen einen Aufpreis.

     

    Beschreibung des Verfahrens

    BZ-3Die Beschichtungsanlage ist konzipiert für die Wirbelsinterbeschichtung kompliziert geformter metallischer Teile mit Kunststoffpulver. Diese Anlage ist für nahezu jedes fluidisierbare Kunststoffbeschichtungspulver verwendbar.

    Nach dem Sandstrahlen und Reinigen durch Abblasen werden die Teile auf einem Palettenförderer oder Gliederbandförderer positioniert.
     

    Teile auf dem Förderer Richtung OfenAuf Knopfdruck öffnet sich am Ofen die Hubtüre und die positionierten Teile fahren in den Ofen. Nach einem Takt schließt sich die Türe wieder. Der Ofen sollte auf eine Vorwärmtemperatur bis ca. 220° eingestellt werden können. Nach dem Ablaufen der Vorwärmzeit (ca. 20 - 30 Min.) werden die Teile auf dem Beladetisch der Wirbelsinteranlage in Position gebracht. Bei schweren Teilen wird jetzt eine Schnellspannvorrichtung auf die heißen Teile gesetzt. Leichte Teile werden manuell in eine Schnellspannvorrichtung eingesetzt.

    Danach wird das automatische Arbeitsprogramm des Beschichtungszentrums durch Drucktasterbedienung in Betrieb genommen. Das Fahr- und Hubwerk nimmt die beladene Schnellspannvorrichtung auf und transportiert sie vom Beladetisch zur Handhabungseinheit. Die Handhabungseinheit, deren Arme sodann in das Wirbelsinterbecken eintauchen, dreht die beladene Schnellspannvorrichtung im Fluidbett in verschiedene Richtungen und Achsen, um teils mehr als 360°.

    Schieber 300Wenn der Beschichtungsprozess beendet ist, schaltet sich das Hubgerät des Fahrwerks automatisch ein, hebt die beladene Schnellspannvorrichtung aus dem Handhabungsgerät und transportiert sie zum Absetztisch.

    Vor dem Absetztisch wird die Schnellspannvorrichtung manuell oder automatisch zur Kühlstrecke gefahren, nach ca. 10-20 Min. Abkühlung können die beschichteten Werkstücke von der Schnellspannvorrichtung genommen werden. In Abhängigkeit von der Konstruktion der Teile und dem verwendeten Pulvertyp folgt entweder Ausbesserung der Kontaktstellen und Verpackung oder erst Nachwärmen zwecks Aushärtung der Beschichtung.

    Schieber im HHGDurch das automatische programmgesteuerte 360°-Drehen in verschiedenen Richtungen im Wirbelsinterbecken, erhalten die Werkstücke eine Beschichtung mit gleichmäßiger Schichtdicke. Insbesondere auch an inneren Oberflächen.

    Da die Temperatur der Werkstücke, Transport- und Handhabungszeiten, sowie auch die Eintauchzeiten der vorgewärmten Teile im Fluidbett automatisch gesteuert werden, sind die Beschichtungseigenschaften in hohem Maße reproduzierbar. Deshalb werden die vom Kunden für den speziellen Anwendungsfall spezifizierten Beschichtungsbedingungen durch Einsatz des Beschichtungszentrums zuverlässig erfüllt.

    KühlstreckeDa der automatische Arbeitsablauf speicherprogrammierbar variiert werden kann, ist der Handhabungs- und Beschichtungsprozess des BZ 3 sehr flexibel. Er kann daher in weiten Grenzen an spezielle Produktspezifikationen sowie unterschiedliche örtliche Produktionsbedingungen und Anforderungen angepasst werden.

    Die Anlage ist so ausgelegt, dass sich der Ofen automatisch anheizt, um bei Schichtbeginn bereits die Betriebstemperatur erreicht zu haben. Bei Schichtende wird am Ofen einfach nur der Knopf "Nachlauf" gedrückt, damit die Anlage automatisch auf den Betriebsstillstand kommt.

     

    Beschichtungskapazität des Beschichtungszentrums

    Theoretisch kann das Fahr- und Hubwerk mit einer neubeladenen Schnellspannvorrichtung alle 2 Min. zur Handhabungseinheit zurückkehren.

    Die tatsächliche Beschichtungskapazität wird jedoch wesentlich beeinflusst durch Konstruktion und Gewicht der zu beschichteten Werkstücke sowie die Ablauforganisation des betreffenden Produktionsbetriebes.

    Des Weiteren wird die tatsächliche Beschichtungskapazität bestimmt durch die Zahl der vorgewärmten Teile, die eine bestimmte Schnellspannvorrichtung in einer Charge aufnehmen kann. Diese Anzahl kann z.B. variieren zwischen 1 und ca. 15 Teilen je nach Größe der Werkstücke. Die Vorwärmleistung des Ofens muss auf die theoretisch mögliche Geschwindigkeit des Beschichtungszentrums angepasst werden.

    Geht man davon aus, dass eine Beschichtungs-Charge im Durchschnitt ca. 20 kg Gewicht hat, so kann man bei einem 2 Minuten-Takt in einer Schicht ca. 4,8 t beschichten.

     

    Größe der Anlage

    Die Anlage wird ca. 10 m Breite (ohne Kühlstrecke) und eine Länge von 24 m benötigen. Dazu kommt die verwendete Kühlstrecke, die im 90°-Winkel oder in direkter Linie weitergeführt zur Anlage stehen kann. Als Höhe reichen 4,50 m Hallenhöhe aus.

     

    Wirbelsinterwanne

    Als Erstbefüllung muss in die Wanne ca. 800 kg Beschichtungspulver eingefüllt werden. Jetzt wird Druckluft (vom Druckluftnetz oder von einem Seitenkanalverdichter) von unten durch den Fluidboden in das Kunststoffpulver eingeblasen. Dadurch beginnt das Wirbelsinterpulver zu fluidisieren. Bei Nichtbedarf einer Wirbelsinterwanne kann mittels eines Deckels das Kunststoffpulver vor Verschmutzung geschützt werden. Die Aufwirbelung kann nicht als statischer Vorgang, der einmal eingestellt wird, gesehen werden. Aufgrund von Pulverstandsänderungen im Becken ist ein Nachregeln der Fluidluft von Hand unumgänglich. Das bedeutet auch, dass der Bedienungsmann einen relativ freien, ungehinderten Zugang zum Wirbelsinterbecken während der Bearbeitung haben muss.

     

    Die Kühlstrecke

    Alle auf dem Entladetisch gesetzten Teile werden entweder manuell oder automatisch auf die Kühlstrecke übergeben. Auf der Kühlstrecke müssen die Teile so lange bei Raumtemperatur abkühlen, bis sie ohne Verletzung der Beschichtung aus der Schnellspannvorrichtung entnommen werden können.

     

    Die notwendige Pulverabsaugung an der Wirbelsinteranlage

    An der Wirbelsinteranlage gibt es für die Absaugung 3 Erfassungsstellen. Das gesamte Handhabungsgerät mit der Wirbelsinterwanne steht in einer Kabine mit Türöffnungen. Das Fahrwerk bekommt bei seinen Bewegungen freien Zutritt entweder durch Öffnen der Türen mittels Luftdruckzylinder oder durch manuelle Öffnung durch das Fahrwerk. An jeder Wirbelsinterwanne ist eine Randabsaugung für das Pulver angebracht, die einen Großteil des austretenden Wirbelsinterpulvers erfasst. Die zweite Absaugstelle ist direkt über dem Fahrwerk. Alles direkt aufsteigende Pulver wird hier erfasst. Die dritte Absaugstelle ist am Austritt des Fahrwerks Richtung Entladetisch. Es ist zu beachten, dass aus der Wirbelsinterwanne in der Regel Pulver nur sehr gering austritt. Allenfalls bei zu starker Aufwirbelung des Pulvers bzw. während des Beschichtungsprozesses dürfte ein erhöhter Pulveraustritt möglich sein. Die abgesaugte Luft wird über Filter mit automatischer Abreinigung geführt.

     

    Sicherheitseinrichtungen

    Die Fahr- und Hubwege werden zeitlich begrenzt. Bewegungen des Fahr- und Hubwerks sind nur möglich, wenn das Handhabungsgerät in Grundstellung steht. Am Entladetisch wird elektrisch verhindert, dass eine zweite Schnellspannvorrichtung auf eine nicht abgeräumte gesetzt wird.

     

    Bauseitige Leistungen

    Zur Montage und Betrieb des Beschichtungszentrums

      • Luft ölfrei getrocknet, max. 7 bar
      • Strom 380 V Drehstrom, ca. 50 kW Anschlussleistung
      • Kaminanschluss
      • ebener, trockener Hallenboden überdacht
      • eine Möglichkeit des Einblasens der abgesaugten Abluft wieder in die Halle
      • Montagehelfer und ein Stapler bei der Montage

         

    Zusammenfassung der Vorteile des BZ-3 - Beschichtungsverfahrens

      • gleichmäßige Innen- und Außenbeschichtung in wenigen Sekunden
      • hohe, gleich bleibende Beschichtungsqualität der Oberfläche, sowohl innen als außen, durch mögliche Drehung von über 360° in verschiedene Richtungen und Achsen
      • reproduzierbare Beschichtungsqualität und Schichtstärke durch automatischen, speicherprogrammierbaren Arbeitsablauf und damit Vermeidung manueller Arbeitsgänge
      • durch hohen Automatisierungsgrad wird jegliche Beeinträchtigung des Bedienungspersonals vermieden
      • Mehrfach- bzw. Vielfachbestückung des Handhabungsgerätes ist je nach Größe der zu beschichtenden Werkstücke möglich.

         

    Beispiel von Beschichtungskostenrechnung

      • Personalbedarf für Betrieb des BZ-3:
        3 Mann/Schicht
      • Beispiele für zu beschichtende Werkstücke:
        Absperrschieber Nennweite oder DN 100 (=innerer Durchmesser 100mm)
        Bestehend aus je einem Gehäuse, einer Haube und einem Aufsatz
        Zu behandelnde Oberfläche (innen und außen = ca. 0,5 m³ / kmpl. Absperrschieber). Beschichtungskapazität des BZ-3 für obige Absperrschieber
      • angenommene jährliche Arbeitszeit bei 1 Schicht pro 8-Std.-Tag:
        ca. 1.750 Std./Jahr
      • nutzbare Betriebszeit der Anlage bei 70 % Wirkungsgrad:
        ca. 1.250 Std./Jahr
      • Anzahl von beschichteten kmpl. Absperrschiebern pro Jahr:
        Bei 1 Schicht/Tag, 220 Schichten/Jahr ca. 75.000 St./Jahr

    Diese Produktionszahlen basieren auf einem angenommenen Arbeitszyklus von 2 min/Beschichtungstakt sowie bei einer Aufnahmekapazität der Spannvorrichtung von 4 Schiebergehäusen, 8 Hauben und 8 Aufsätzen jeweils pro Takt.

    Die tatsächliche Beschichtungskapazität hängt von Größe und Form der Werkstücke ab, d.h. von der Anzahl von Teilen, die die Spannvorrichtung in einer Beschichtung tragen kann.

    Weiterhin hängt die tatsächliche Beschichtungskapazität sehr wesentlich ab von der Organisation des Betriebsablaufes und von der Logistik für Materialanlieferung und Materialfluss.
     

     

 

 

 

 

 

 

Leistner Hans GmbH - MAILKONTAKTLeistner Hans GmbH - ANFAHRTSKIZZELeistner Hans GmbH - SITEMAPLeistner Hans GmbH - IMPRESSUM / RECHTLICHER HINWEIS / DATENSCHUTZLeistner Hans GmbH - englische Version

 

Leistner Hans GmbH - STARTSEITE

Leistner Hans GmbH - VORWORT  >> INTELLIGENTE  BESCHICHTUNGSTECHNIK